UMBAU UND SANIERUNG BEZIRKSGERICHT WENGISTR. 28 I ZÜRICH

AUSGEFÜHRT I 2009

Das ursprüngliche Gebäude ist ein Gewerbebau aus den 70er Jahren, der zum Bezirksgericht umgebaut werden sollte. Bis auf die tragende Struktur, die Treppen und Nassräume wurden alle Einbauten entfernt und eine neue Raumeinteilung geschaffen.
Das Gebäude gliedert sich in Schichten, inneren Verbindungsstrassen und Plätzen. Alle Korridore haben einen Bezug zum Aussenraum.
Mit Glasbausteinen wird Lichtdurchlässigkeit und Transparenz geschaffen.
Fliessende Räume entstehen durch die wandabgelösten Decken mit indirekter Beleuchtung und den bündigen Glaseinbauten. Die Lichtführung unterstützt das Raumkonzept und zeigt die Erschliessungsstruktur auf.
Die axiale Gliederung und verschieden farbige Rückwände geben jedem Gerichtssaal seine individuelle Atmosphäre.
Zur natürlichen Belichtung wurde ein Atrium eingebaut. Die Begrünung des Atriums schafft einen Bezug zur Natur und einen Sichtschutz zwischen Gerichtssälen und der Erschliessungszone.
Das Bauen bei laufendem Gerichtsbetrieb wurde durch ein spezielles Lärmmanagement ermöglicht.